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Chronik

Unsere Vereinsgeschichte

Die Dekaden unseres Vereins

1957: Eine kleine Gruppe junger Leute trifft sich einmal die Woche, um an zwei Tischen Ihrem Hobby nachzugehen.
Der Trainingsort ist das Lokal "Zur Hainbuche", gelegen in der damals noch jungen Stahlbad-Siedlung.

9. Mai 1957: Vereinsgründung, die Gründungsmitglieder sind
Karl Baumann, Peter Lehmann, Harry Schmidt, Günter Klein, Heinz Molitor, Georg Schreier, Karl Kunz, Joachim Rusniok

Nach der Ausarbeitung einer eigenen Vereinssatzung wird die erste Vereinsführung, der erste Vorstand gewählt:
1. Vorsitzender: Harry Schmidt
2. Vorsitzender: Heinz Molitor
Kassenwart: Karl Baumann
Schriftführer: Joachim Rusniok

Der offizielle Gründungsname des TTV ist ursprünglich Weststadt-Tischtennis-Club (WTC)

Dieser Name mußte jedoch bald geändert werden. Mit der Hilfe des Badischen Tischtennisverbandes bekam der TTV seinen heutigen Namen Tischtennisverein Weinheim-Weststadt

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Gaststätte "Zur Hainbuche"

1961: Nach Harry Schmidt (1957/58), Wolfgang Daffinger (1959) und Walter Stefes (1960) wird Georg Schreier zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er wird die nächsten 8 Jahre das Oberhaupt des TTV Weinheim-West bleiben.

1962: Der TTV zieht in die neugebaute Turnhalle der Johann-Sebastian-Bach-Schule um, der entscheidende Schritt in Richtung Breitensport ist damit vollzogen.

1963: Nach dem umzug in die neue Spielstätte verfügt der TTV über 6 Tischtennistische und 75 Vereinsmitglieder.

1964: Der TTV ist erstmals Ausrichter der Weinheimer Stadtmeisterschaften, insgesamt gehen Sportler in 19 verschiedenen Spielklassen am 13. / 14. Juni in der Bachschulturnhalle an den Start.

1967: Georg Schreier legt unter dem damaligen Bundestrainer Harangozo die Prüfung zum Tischtennistrainer ab. Damit ist er der erste Vereinsvorsitzende mit Trainerlizenz innerhalb des Badischen Tischtennisverbandes.

1968: Auf dem Kreisfachtag wird Günther Schmiedel zum Vorsitzenden des Kreisschiedsgerichts gewählt, Fredi Zastrow zum Schiedsrichter-Obmann.
Die süddeutsche Jugend-Mannschaftsmeisterschaft wird vom TTV veranstaltet.

1969: Im Lokalderby gegen die Mannschaft des TTC Weinheim erringt die 1. Mannschaft einen knappen Sieg mit 9:7 Punkten.
Bei der Jahreshauptversammlung wird Walter Amann zum 1. Vorsitzenden gewählt.

1970: Der TTV knüpft freundschaftliche Beziehungen zum TV Geestemünde, die Bremerhavener verweilen während eines Juni-Wochenendes in Weinheim.

1971: Fredi Zastrow legt die Prüfung zum Bundesschiedsrichter ab.
Im Juni erwidert eine Gruppe des TTV den Besuch der Bremerhavener Freunde und nehmen nachhaltige Einfrücke von der Waterkant mit nach Hause.

1973: Günther Schmiedel wird zum 1. Vorsitzenden gewählt, für die nächsten 10 Jahre wird er dieses Amt ausüben.
Im September beginnt eine neue Ära für den TTV. Der Verein bezieht sein neues Trainings- und Sportzentrum in der Multschule (heute Dietrich-Bonhoeffer-Schule), wo die Stadt Weinheim die Südhalle zur Verfügung stellt. Diese Spielstätte behält der Verein bis heute.

1974: Der TTV ergänzt sein Sportprogramm um eine Hobby-Gruppe.
Für seine Freunde und Gönner veranstaltet der TTV einen "Tag der offenen Tür".

1975: Rekord-Meldungen: Für die Spielrunde 75/76 stellt der TTV insgesamt 18 Mannschaften auf, davon allein 12 Schüler- und Jugendmannschaften.

1977: Ulrike Neumann und Martin Seiler qualifizieren sich für die badische Rangliste der Schüler.
Die 1. Schülermannschaft wird badischer Vizemannschaftsmeister, Bezirksmeister und 2. Pokalsieger.

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1. Schülermannschaft: Jugendwart Hiller, Lehnhardt, Lindemann, Dammann, Kohl

1980: Die 1. Schülermannschaft wird badischer Vizemannschaftsmeister.

1981: Die 1. Schülerinnenmannschaft wird badischer Mannschaftsmeister, anlässlich der Sportlerehrung der Stadt Weinheim werden Sabine Zopf, Maren Vaterrodt, Christine Kesselring, Nadja Ritter und Simone Winterscheid für diesen Titel ausgezeichnet.

1982: Anlässlich des 25-jährigen Vereinsjubiläums findet ein Ehrenabend im Rolf-Engelbrecuht-Haus statt.
Die Mädchenmannschaft wird badischer Mannschaftsmeister.

1983: Der bisherige 2. Vorsitzende Günter Mühlbauer übernimmt den Vereinsvorsitz von Günther Schmiedel.

1984: Der TTV trägt sich in das Deutsche Vereinsregister ein und ist nun berechtigt, das Kürzel "e.V." zu führen.

1988: Ein großer Verlust überschattet das idyllische Vereinsleben, Werner Hiller, jahrelanges Vorstandsmitglied, verstirbt im jungen Alter von 44 Jahren.

1989: Mitglieder des TTV besuchen die TT-Weltmeisterschaft in Dortmund.

1994: Der TTV knüpft erste Kontakte zum TTF 73 Halle in den neuen Bundesländern.

1995: Nach 12-jähriger Tätigkeit legt Günter Mühlbauer den Vorsitz nieder, sein Nachfolger wird Hans Crusen, er ist bis heute das Oberhaupt des Vereins. Günter Mühlbauer erhält die Ehrenmitgliedschaft.

1996: Mitglieder des TTV besuchen die neuen Freunde in Halle.
Walter Amann scheidet nach 18 Jahren aus dem Vorstand aus.
Das "2-Burgen-Turnier", ein Turnier für Schüler und Jugendliche, wird ins Leben gerufen, bei seiner Premiere kann der TTV 255 Teilnehmer aus 56 Vereinen verzeichnen.

1997: Anlässlich des 40-jährigen Vereinsjubiläums richtet der TTV die süddeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend aus.

1998: Zum ersten Mal in der Geschichte wird mit Ulf Mertens ein Schüler in den Landeskader von Baden-Württemberg berufen.

1999: Der Verein erhält eine Urkunde als "EM-Verein 2000".
Der TTV geht ONLINE und ist mit einer eigenen Internetpräsenz vertreten.

2000: Im Rahmen der Europameisterschaften verbringt eine Gruppe Jugendlicher ein paar Tage im schönen Bremen.
2006: In Bremen wird die Mannschafts-Weltmeisterschaft ausgetragen, eine Gruppe des TTV besucht die Veranstaltung für mehrere Tage um die Spitzenspiele zu verfolgen.
2007: Der Verein feiert sein 50-jähriges Bestehen und trägt die Süddeutschen Seniorenmeisterschaften aus. Im gleichen Jahr wird der "Enzborn-Cup" beim TTV veranstaltet, eine Profi-Turnierserie bei der Weltstars wie Jan-Ove Waldner, Dimitri Ovtcharov, Torben Wosik u.a. in Weinheim zu Gast sind.

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Die Stars des Enzborn-Cups